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Hersteller

DESTILLIERMEISTER JUMBO-Premium WD42G, Wasserbad, Kolonne, Dephlegmator und Gasbrenner

  • Artikelnummer: 121.112
  • Gewicht: 29kg
  • 1 St√ľck auf Lager
  • Hergestellt von: herstellerangebote.de

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DESTILLIERMEISTER JUMBO-Premium WD42G
Wasserbad, 2 Kolonnen, Dephlegmator und 10,5 kW Gasbrenner

 
separat aufgestellter Hochleistungsk√ľhler

 

Der DESTILLIERMEISTER JUMBO-Premium WD42G mit Druckwasserbad ist eine leistungsf√§hige Neuentwicklung bei den Klein-Destillen, die f√ľr die Herstellung hochwertiger aromatischer Obstbr√§nde ebenso gut geeignet ist wie f√ľr die Alkoholdestillation aus reinem Obsttrester oder aus st√§rkehaltigen Produkten wie Korn und Kartoffeln. Die Anlage wird dazu in verschiedenen Modi betrieben. Bei der vorliegenden Anlage werden f√ľr die Rektifikation sowohl eine Verst√§rkerkolonne als auch, um das Destillatentnahme-/R√ľckflussverh√§ltnis zu regeln, ein regelbarer Dephlegmator im Edelstahlhelm eingesetzt. Der Vorteil gegen√ľber einer reinen Kolonnenanlage, die eher statische Parameter aufweist, ist die Regelbarkeit von Durch- und R√ľckfluss, wodurch der Brennprozess dynamischer wird. Jeder Destillateur kann die f√ľr seine Anlage optimalen Betriebsbedingungen ermitteln. Es werden hier nur grunds√§tzliche Empfehlungen f√ľr den Betrieb gegeben. F√ľr die Vor- und Nachlauftrennung k√∂nnen auf die jeweilige Aufgabe abgestimmte Einstellungen vorgenommen werden. F√ľr Anh√§nger von klassischen Potstill-Destillationen kann der Dephlegmator auch einfach abgeschaltet werden. Der eigentliche Dephlegmator-Betrieb wird im Allgemeinen beim Doppelbrandverfahren f√ľr den Feinbrand ben√∂tigt, weil hier erst die Trennung von Vor- und Nachlauf erfolgt. F√ľr den Rauhbrand kann der Dephlegmator entweder abgeschaltet bleiben oder √ľber den gesamten Verlauf hei√ü betrieben werden, so dass bereits hier eine h√∂here Alkoholkonzentration im Destillat erreicht wird.¬†
Die Temperatur wird √ľber den K√ľhlwasserzufluss geregelt. Der K√ľhler ist so bemessen, dass er mit kleinstem Wasserfluss die erforderliche K√ľhlleistung f√ľr das Destillat erbringt. Die erforderliche Wasserstr√∂mung ist daher abh√§ngig von der gew√ľnschten Dephlegmatortemperatur. Niedrigere Temperaturen lassen schneller fl√ľchtige Komponenten durch und schicken schwerer fl√ľchtige zur√ľck in den Kessel. Daher wird f√ľr die Vorlauftrennung der Dephlegmator so geschaltet, dass er die Vorlaufkomponenten passieren l√§sst, den Mittellauf aber noch zur√ľck in den Kessel schickt. Wenn bei einer Destilliertemperatur von 79 ¬ļC der Dephlegmator so betrieben wird, dass gerade kein Destillat mehr aus¬†5.4 tropft, ist die Destillation im Gleichgewicht. Man dreht nun den K√ľhlwasserfluss behutsam etwas zur√ľck, bis das Destillat wieder zu tropfen beginnt und¬†man entnimmt nun Proben, wie es im Handbuch (CD¬†"Kolonnenbrennerei")¬†beschrieben wird.¬†

 

 

 

 Aufbau

 

 

 

Der Wasserbadkessel

 

 

 


  1. Wasserbadkessel
    Dieser wird zum Betrieb mit¬†9 Litern, m√∂glichst destilliertem, Wasser gef√ľllt. Bei Auslieferung ist der Kessel mit dem Maischekessel 4. zusammengesetzt und muss f√ľr den Betrieb nicht mehr demontiert werden. Das Bef√ľllen kann √ľber den Kugelhahn des Wassertopfes erfolgen. Daf√ľr muss die Verschraubung 1.3 offen sein.
    Nach dem Betrieb des Kessels wird der Kesseldruck √ľber das rote Rad 2.3 abgelassen und das Sicherheits-/Manometermodul 2-/ 3 abgebaut und 1.2 mit dem Stopfen 15.1 verschlossen. Der Maischekessel 4 kann dann entleert und neu gef√ľllt werden, ohne dass man sich um das Wasserbad-Wasser k√ľmmern muss. F√ľr den Betrieb werden die Module 2 und 3 wieder angebaut.
    1. Schraubnippel zur Befestigung der Spannverschl√ľsse 8.
    2. Verschraubung f√ľr das Sicherheitsmodul.
  2. Sicherheitsmodul
    Das Wasserbadsystem darf nur in vollst√§ndig geschlossenem Zustand verwendet werden. D. h. s√§mtliche Spannverschl√ľsse sind geschlossen.

    Dieses begrenzt den Kesseldruck auf¬†bis zu ¬†150¬†mBar. F√ľr den Betrieb der Destille soll der Kesseldruck bereits ab 150 mBar reduziert werden, was f√ľr den Destillationsprozess ausreichend ist. Das Sicherheitsventil 2.4 √∂ffnet ab 150 mBar und l√§sst Druck ab. Bei zu hoher Heizleistung kann er auch schon mal auf 200 mBar steigen. F√ľr diesen Fall sollte man die Heizung reduzieren, um wieder¬†unter 100 mBar zu kommen. Getestet wurde der Kessel bis zu einem Druck von 500 mBar. Zu hohe Drucke lassen die Destillation aber zu heftig ablaufen, so dass h√∂here Drucke kontraproduktiv sind.¬†
    1. Nippel f√ľr die Verschraubung an 1.2.
    2. Dampfauslass zum Druckablassen √ľber 2.3.
    3. Sicherheitsventil 1,5 Bar. Durch Drehen des roten Rades wird der Druck vom Kessel genommen. Dieses Ventil öffnet selbsttätig ab 1,5 Bar, falls das Ventil 2.4 im unwahrscheinlichen Fall ausfällt und ist somit auch eine zusätzliche Sicherheitsstufe.
    4. Sicherheitsventil, das sich bei maximal 150 mBar öffnet und Druck ablässt. Die Einstellung dieses Ventils sollte nicht verändert werden, es sei denn, man weiß, was man tut. Das Höherstellen des Ventils wird durch ein Blockademittel verhindert. Die Blockade kann nur mit Gewalt aufgehoben werden.
    5. Anschlussverschraubung f√ľr das Manometer-Modul.

  3. Manometer-Modul
    1. Anschlussnippel zum Verschrauben an 2.5.Manometerrohr. Dieses dient zum Schutz des Manometers vor hohen Temperaturen. Zum Betrieb wird es mit etwas Wasser gef√ľllt.
    2. Manometerrohr. Dieses dient zum Schutz des Manometers vor hohen Temperaturen. Zum Betrieb wird es mit etwas Wasser gef√ľllt.
    3. Manometer bis 600 mBar.
       
  4. 20,5 Liter Wasserbad-Maischekessel
    Dieser ist bei Auslieferung dicht mit dem Wasserkessel verbunden. Es gibt keine Notwendigkeit diesen zu deinstallieren, es sei denn, man m√∂chte den Wasserkessel 1 direkt mit nicht anbrenngef√§hrdeten Stoffen bef√ľllen. Beim Wiederzusammenbau des Wasserbades muss darauf geachtet werden, dass der Maischekessel fest in 1.¬†eingedr√ľckt¬†und das System mit 2 passenden Spannschl√∂ssen gesichert wird. Es reicht aber, den Wasserbadkessel einmal mit 9 Liter, m√∂glichst destilliertem Wasser f√ľllt, und nach Gebrauch fest mit dem mitgelieferten Schraubstopfen verschlie√üt. Da bei der Benutzung Dampf √ľber das Sicherheitsventil entweicht, muss der Wasserbadkessel gelegentlich nachgef√ľllt werden.

  5. Erste Kolonne, 12 Liter Volumen, die beim Maischebrennen auch mit Maische gef√ľllt werden kann.
    1. Aromabr√ľcke.
  6. Zweite Kolonne, 12 Liter Volumen, die ebenfalls mit Maische gef√ľllt werden kann.
    1. Aromabr√ľcke.

  7. Destillierhelm mit eingebautem Dephlegmator
    1. mit Schraubanschluss zum Aufsetzen des Moduls (8).
    2. Edelstahl-Analogthermometer hoher Qualit√§t f√ľr die Messung der Destilliertemperatur. Das Thermometer hat die Genauigkeitsklasse 1.
    3. Zum Ableiten des verbrauchten Wassers wird 7.3 √ľber den Schlauch 8.2 mit dem Prozesswassermodul¬†7 an 7.5 verbunden und √ľber 7.6 und einem der Schl√§uche 8.4 abgeleitet. Mit dem Quetschhahn am Schlauch 8.1 kann der Dephlegmator-Zufluss geregelt werden. Er sollte niemals komplett zu geklemmt werden; es empfiehlt sich die Regelung √ľber dem K√ľhlwasserzufluss mit einem Feinregel-Ventil zu bewerkstelligen.

  8. 6 stellbare Spannverschl√ľsse
    Diese werden an den Schraubnippeln 1.2 aufgesteckt und mittels der Fl√ľgelschrauben befestigt.

  9. Sicherungsschlösser
    1. Sicherungshaken f√ľr den Wasserbadkessel
    2. 4 Spannschlösser zur Sicherung der Kolonnen.

  10. Verbindungsmodul mit Steigrohrsystem und Thermometer
    1. 1‚Äú Gewindenippel f√ľr die Verschraubung auf dem Helm.
    2. Edelstahl-Analogthermometer hoher Qualit√§t f√ľr die Messung der Destilliertemperatur. Das Thermometer hat die Genauigkeitsklasse 1.
    3. Anschlussverschraubung f√ľr das Geistrohr (11).

  11. Geistrohrbr√ľcke
    Im Bild sichtbar die Befestigungs-Kreuzmuffe 15 f√ľr das Stativbein 14.
    1. 1“ Schraubnippel zur Verschraubung an 10.3,
    2. ¬Ĺ‚Äú Verschraubung zum Anschluss des K√ľhlmoduls an 12.1.¬†

  12. Hochleistungs-Gegenstromk√ľhler, 6 m gestreckte L√§nge
    1. Schraubnippel zur Verschraubung an 11.3.
    2. K√ľhlwasserzulauf,
    3. Prozesswasserausgang zum Dephlegmator mit Anschlussnippel f√ľr den Schlauch 16.2 mit Quetschhahn zur Feinregulierung.
    4. 6 m gewundenes Doppelrohr, Seele innen f√ľr das Destillat und Mantel au√üen. Zwischen Seele und Mantel l√§uft das K√ľhlwasser der Destillatflussrichtung entgegen nach oben zum Prozesswasserausgang 12.3.
    5. Destillatauslauf. Hier kann die Destillatleitung 16.4 aufgesteckt werden.

  13. Prozesswassermodul zur Wasserversorgung des Dephlegmators
    1. Schraubnippel zum Anschluss an 12.3,
    2. Edelstahl-Analogthermometer hoher Qualit√§t f√ľr die Messung der Dephlegmatortemperatur. Das Thermometer hat die Genauigkeitsklasse 1.
    3. Schalthebel Dephlegmator ein/aus. Bei der Hebelstellung im Bild ist der Dephlegmator eingeschaltet.
    4. Prozesswasserausgang zum Dephlegmator mit Anschlussnippel f√ľr den Schlauch 16.2.
    5. Abwasserzulauf vom Dephlegmator mit Anschlussnippel f√ľr den Schlauch 16.3.
    6. Anschluss f√ľr einen der Schl√§uche 16.1 f√ľr die Abwasserableitung.

  14. Edelstahl-Stativstangen zum Aufständern des Rohrsystems
    1. Unterer Teil des Stativrohres zur Halterung von 11.
    2. Oberer Teil des Stativrohres zur Halterung von 11. Es wird in die Muffe von 14.1 gesteckt.
    3. 3 Stativstangen zum Aufst√§ndern des K√ľhlmoduls 12.


  15. 4 Edelstahl-Kreuzmuffen zur Befestigung des Rohrsystems an die Stativstangen
         
  16. Schlauchsatz
    1. Wasserschläuche zum Verschrauben an 12.2 (Wasserversorgung) und 13.6 (Wasserentsorgung.)
    2. Verbindung Prozesswassermodul (13.4) mit Dephlegmator-Eingang (7.3).
    3. Ableitung Dephlegmatorwasser von 7.4 nach 13.5.
    4. Destillatleitung zum Aufstecken an 12.5.

  17. Abschlussstopfen zum
    1. Verschließen des Wasserbad-Kessels,
    2. Verschließen des Manometer-Rohres.
  18. Gaskocher 10,5 kW, Z√úNDSICHERUNG, PIEZOZ√úNDUNG, SCHLAUCH,REGLER.
        Der Gaskocher ist originalverpackt und muss montiert werden.

    Im Lieferumfang enthalten sind:

    - Hockerkocher 4-Beinig 10,5 kW

    - Druckregler 50mbar

    - Propanschlauch 1,5 Meter

    - Z√ľndsicherung (automatischer Gasstop wenn keine Flamme brennt),

    - Piezoz√ľndung

    Betriebsdruck: 50 Millibar

    Leistung 10,5 kW

    Verbrauch: maximal ca. 650 Gramm/Stunde

    Gasart: Propangas

    Gewicht: 6,1 kg

    Ausgang f√ľr Schlauchanschluss: 1/4 Zoll

Betrieb der Wasserbad-Destille

Dieser neuer Typ der Destilliermeister-Serie ist f√ľr Freunde des experimentellen Destillierens. Das Anbrennen von Maische, insbesondere von Obstmaischen mit Restst√§rke, geh√∂rt der Vergangenheit an. Schnaps brennen, insbesondere in der Obstbrennerei, kann jetzt auch in kleinem Ma√üstab ohne Anbrennen der Maische mit einer Druck-Wasserbad-Destille realisiert werden. Diese Druckwasserbad-Destille wird mit einem maximalen Druck des Wasserbadraumes von 0,15 Bar betrieben. Die Temperatur des Wasserbades liegt dann bei etwa 103 ¬įC, so dass die Maische leicht bis zur Siedetemperatur des Wassers aufgeheizt werden k√∂nnte. Tats√§chlich w√ľrde man mit geringerem Druck arbeiten, damit die Destillation langsam abl√§uft und eine ruhige Entmischung der Komponenten gew√§hrleistet ist. Zur Sicherheit √∂ffnet¬†zwischen 100 und 150 mBar ein √úberdruck-Ventil, so dass die Temperatur des Wasserbades auf maximal 104 ¬įC¬†beschr√§nkt ist.

F√ľllen und Verschlie√üen
Zu Beginn wird der Wasserkessel durch die √Ėffnung 1.2 oder den Hahn 1.1 mit 9 Litern m√∂glichst destilliertem Wasser gef√ľllt und dann erst einmal der Stopfen 17.1 aufgeschraubt. Zu beachten ist, dass die 2 f√ľr den Zusammenhalt von Wasser- und Maischekessel vorgesehenen Spannschl√∂sser 9.1 hinreichend fest gespannt sind. Jetzt kann zun√§chst der Maischekessel mit Maische gef√ľllt werden. Dabei ist auf hinreichend Fl√ľssigkeit im Maischekessel zu achten. Die Maische kann jetzt zwar nicht mehr anbrennen, f√ľr eine effektive W√§rmeausbreitung im Kessel ist Fl√ľssigkeit aber vorteilhaft. Wenn man √ľber die Kolonnenb√∂den hinaus f√ľllen m√∂chte (Kolonnen als Destilliertopferweiterung), wird auf den zu 90 % gef√ľllten Maischekessel eine der Kolonnen gesetzt. Dazu st√ľlpt man entweder eine der Dichtungen √ľber den Rand des Maischekessels und setzt dann eine Kolonne auf. Oder, was die Abdichtung verbessert, unten auf die Kolonne wird eine Profildichtung so aufgezogen, dass die kurze Lippe der Dichtung etwa in der Mitte der¬†Wulst unten an der Kolonne verl√§uft.¬†Die lange Lippe verl√§uft unterhalb der Wulst. Die Kolonne wird dann gerade aufgesetzt und gleichm√§√üig festgedr√ľckt.¬†Anschlie√üend muss auf jeder Seite ein Spannschloss (9)¬†√ľber die Griffe von Maischetopf und Kolonne gehakt und gespannt werden. Bei aufgesetzter Kolonne wird nun durch das Kolonnensieb bis maximal 2 cm¬†unter den Rand gef√ľllt.¬†Sollte dabei eine Undichtigkeit auffallen, sind die Spannschl√∂sser etwas nach zu spannen. Da die Kolonne noch etwa 2 cm in den Brenntopf eintaucht, sollten beim Aufsetzen der Kolonne nicht mehr als 18 Liter im Maischekessel sein. Das Fassungsverm√∂gen der Destille ist daher nicht die Summe der Volumina aus Brenntopf und Kolonnen 42, 5 Liter sondern etwa¬†2,5 Liter weniger.¬†Mit der Kolonne als Brenntopferweiterung¬†hat die Anlage also ein Fassungsvolumen von maximal¬†42 Litern. Man muss beim F√ľllen ber√ľcksichtigen, dass die Maische sich bei Erhitzung noch ausdehnt und evtl. auch sch√§umt. Man soll beim F√ľllen also immer unterhalb der maximalen F√ľllmenge liegen. Sollen Siebt√∂pfe¬†als Kolonne betrieben werden, so m√ľssen diese frei bleiben. Unterhalb des Siebbodens¬†der¬†1. Kolonne¬†m√ľssen dann noch mindestens 2 cm zwischen Fl√ľssigkeitsoberfl√§che und Siebboden bleiben,¬†damit die Dampfbildung zwischen Fl√ľssigkeitsoberfl√§che und Sieb noch m√∂glich ist.¬†
Die jeweils obere Kolonne kann je nach Anwendung auch mit Fr√ľchten bzw. Kr√§utern gef√ľllt werden.¬†Wenn Sie nur einmal brennen m√∂chten, also keinen Rohbrand und sp√§teren Feinbrand erstellen m√∂chten, sollten Sie die Kolonnen auf jeden Fall frei lassen, um eine hinreichende Trennleistung f√ľr Vor- Mittel- und Nachlauf zu gew√§hrleisten. Die Verwendung der Spannschl√∂sser zwischen Maischekessel und 1. Kolonne sowie zwischen 1. Und 2. Kolonne ist f√ľr diesen Fall nicht erforderlich, weil nach Schlie√üen der Anlage mit den Spannverschl√ľssen das System hinreichend dicht ist. Zum Abschluss wird √ľber den Rand der oberen Kolonne¬†eine¬†Dichtung¬†gest√ľlpt und der Deckel aufgesetzt. Anschlie√üend werden die Edelstahl-Spannverschl√ľsse √ľber den Deckelrand des Brenntopfes gehakt und mit dem Hebel gespannt.
Jetzt k√∂nnen das K√ľhlermodul aufgeschraubt und die Wasserschl√§uche angeschlossen werden. Anschlie√üend werden¬†die Sicherheitsmodule aufgeschraubt; zun√§chst das Modul 2. Das Manometer-Rohr 3.2 wird jetzt, wenn nicht schon geschehen als W√§rmepuffer zum Schutz des Manometers mit etwas Wasser gef√ľllt; dann wird das Modul 3 an 2.5 verschraubt. Das Rohr kann dann flexibel so gedreht werden, dass der Druck bequem abgelesen werden kann.

Weitere Hinweise zu Aufbau und Verwendung

Wenn man √ľber den Kolonnenboden hinaus f√ľllen m√∂chte (Kolonne als Destilliertopferweiterung), wird auf den zu 90 % gef√ľllten Maischekessel die Kolonne gesetzt. Man kann bei Verwendung der Spannschl√∂sser eine der Dichtungen direkt √ľber den Topfrand ziehen. Am besten¬†aber wird die Profildichtung so aufgezogen, dass die kurze Lippe der Dichtung etwa in der Mitte der Wulst an der Kolonne verl√§uft. Die lange Lippe verl√§uft unterhalb der Wulst. ¬†Das System dichtet dann schon ohne die Spannschl√∂sser.

¬† 

Die Kolonne wird dann gerade aufgesetzt und gleichm√§√üig festgedr√ľckt. Gleicherma√üen wird mit der 2. Kolonne verfahren. Bei aufgesetzter Kolonne wird nun durch das Kolonnensieb bis maximal 2 cm unter den Rand gef√ľllt. Man muss beim F√ľllen ber√ľcksichtigen, dass die Maische sich bei Erhitzung noch ausdehnt und evtl. auch sch√§umt. Man soll daher beim F√ľllen immer unterhalb der maximalen F√ľllmenge liegen. Soll der Aufsatz als Kolonne betrieben werden, so muss diese leer bleiben. Unterhalb des Siebbodens der Kolonne muss noch mindestens 2 cm zwischen Fl√ľssigkeitsoberfl√§che und Siebboden bleiben, damit die Dampfbildung zwischen Fl√ľssigkeitsoberfl√§che und Sieb noch m√∂glich ist. Die Kolonne kann je nach Anwendung auch mit Fr√ľchten bzw. Kr√§utern gef√ľllt werden. Wenn nur einmal gebrannt werden soll, sollte die Kolonne auf jeden Fall frei bleiben, um eine hinreichende Trennleistung f√ľr Vor- Mittel- und Nachlauf zu gew√§hrleisten.
Zum Abschluss wird √ľber den Rand der Kolonne eine der Profildichtungen gest√ľlpt und der Helm aufgesetzt. Anschlie√üend werden die Edelstahl-Spannverschl√ľsse √ľber den Deckelrand des Brenntopfes gehakt und mit den Hebeln gespannt.


Dieser Artikel wurde am Thursday, 31. August 2017 im Shop aufgenommen.

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