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DESTILLIERMEISTER JUNIOR-W15 - 15 l Wasserbad-Destille zum Schnaps brennen

  • Artikelnummer: 121.103
  • Gewicht: 16kg
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DESTILLIERMEISTER JUNIOR-W15

15¬†l Edelstahl Destille mit Druckwasserbad, 2 Kolonnen und Hochleistungsk√ľhlung zur Herstellung von Branntwein

Hohe Qualität:

  • Solider dickwandiger Kessel f√ľr das Wasserbad mit Druckmessung und Sicherheitsventilen, aus 18/10 Edelstahl mit dreischichtigem Thermoboden. 
  • Zum Wasserbadkessel passender Tauchkessel f√ľr die Maische.
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  • Sicher verschlie√übar mit Spannverschl√ľssen und Spannschl√∂ssern.
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  • Hygiene durch Edelstahl - keine Gr√ľnspangefahr wie bei Kupfer.

Ausstattung und Ma√üe 

  • Wasserbadkessel mit Sicherheitssystem f√ľr das Druckwasserbad: 10 Liter.
    Das Wasserbadsystem darf nur in vollst√§ndig geschlossenem Zustand, betrieben werden. D. h. s√§mtliche Spannverschl√ľsse sind geschlossen.
  •  Maische-Wasserbadkessel: 8,5 Liter,¬†
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  • 2 Kolonnen / Brennblasenerweiterungen:¬†5 Liter,
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  • Innen-Durchmesser: 24 cm,
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  • Gesamth√∂he: ca. 73 cm.¬†
  • Leistungsf√§higer Gegenstromk√ľhler mit 1,2 m Mantell√§nge. Bei diesem K√ľhler l√§uft ein d√ľnneres Rohr (Seele) durch ein Mantelrohr. Durch die Seele flie√üt das Destillat. Zwischen Seele und Mantel wird im Gegenstrom K√ľhlwasser durchgeleitet. Aufgrund der spiralf√∂rmigen Wasserf√ľhrung ist die Str√∂mung zwischen Seele und Mantel bereits bei kleinen Str√∂mungsgeschwindigkeiten turbulent. Das bewirkt eine effektive W√§rme√ľbergabe vom Destillat ins K√ľhlwasser. Aufgrund dessen und wegen der komfortablen L√§nge des K√ľhlers wird nur m√§√üig K√ľhlwasser ben√∂tigt.

Aufbau

  1. Wasserkessel. Dieser wird zum Betrieb mit¬†3,75 Litern, m√∂glichst destilliertem, Wasser gef√ľllt. Bei Auslieferung ist der Kessel mit dem Maischekessel 4. zusammengesetzt und muss f√ľr den Betrieb nicht mehr demontiert werden.
    Nach dem Betrieb des Kessels wird der Kesseldruck √ľber das rote Rad 2.3 abgelassen und das Sicherheits-/Manometermodul 2-/ 3 abgebaut und 1.2 mit dem Stopfen 11.1 verschlossen. Der Maischekessel 4 kann dann entleert und neu gef√ľllt werden, ohne dass man sich um das Wasserbad-Wasser k√ľmmern muss. F√ľr den Betrieb werden die Module 2 und 3 wieder angebaut.
    1. Schraubnippel zur Befestigung der Spannverschl√ľsse 8.

    2. Verschraubung f√ľr das Sicherheitsmodul.

  2. Sicherheitsmodul. Dieses begrenzt den Kesseldruck auf maximal 150 mBar. F√ľr den Betrieb der Destille soll der Kesseldruck auf 100 mBar eingestellt werden, was f√ľr den Destillationsprozess ausreichend ist. Dass Sicherheitsventil 2.4 √∂ffnet ab 150 mBar und l√§sst Druck ab. F√ľr diesen Fall sollte man die Heizung reduzieren, um wieder den 100 mBar Betriebsdruck anzustreben.
    1. Nippel f√ľr die Verschraubung an 1.2.

    2. Dampfauslass zum Druckablassen √ľber 2.3.

    3. Sicherheitsventil 1,5 Bar. Durch Drehen des roten Rades wird der Druck vom Kessel genommen. Dieses Ventil √∂ffnet selbstt√§tig ab 1,5 Bar, falls das Ventil 2.4 im unwahrscheinlichen Fall ausf√§llt und ist somit auch eine zus√§tzliche Sicherheitsstufe.

    4. Sicherheitsventil, das sich bei maximal 150 mBar √∂ffnet und Druck abl√§sst. Die Einstellung dieses Ventils sollte nicht ver√§ndert werden, es sei denn, man wei√ü, was man tut. Das H√∂herstellen des Ventils wird durch ein Blockademittel verhindert. Die Blockade kann nur mit Gewalt aufgehoben werden.

    5. Anschlussverschraubung f√ľr das Manometer-Modul.

  3. Manometermodul.

    1. Anschlussnippel zum Verschrauben an 2.5.Manometerrohr. Dieses dient zum Schutz des Manometers vor hohen Temperaturen. Zum Betrieb wird es mit etwas Wasser gef√ľllt.

    2. Manometerrohr. Dieses dient zum Schutz des Manometers vor hohen Temperaturen. Zum Betrieb wird es mit etwas Wasser gef√ľllt.

    3. Manometer bis 600 mBar.



  4. Wasserbad-/Maischekessel, 8,5 Liter. Dieser ist bei Auslieferung dicht mit dem Wasserkessel verbunden. Es gibt keine Notwendigkeit diesen zu deinstallieren, es sei denn, man m√∂chte den Wasserkessel 1 direkt mit nicht anbrenngef√§hrdeten Stoffen bef√ľllen. Beim Wiederzusammenbau des Wasserbades muss darauf geachtet werden, dass der Maischekessel fest in 1. eingedr√ľckt und das System mit 2 passenden Spannschl√∂ssen gesichert wird.



  5. 1. Kolonne,¬†5 Liter Volumen.¬†Wird die Kolonne mit Maische gef√ľllt (Brennraumerweiterung), soll der Stopfen in der Mitte der Kolonne herausgeschraubt werden, um den W√§rmeaustausch zu verbessern.

  6. 2. Kolonne,¬†5 Liter Volumen. Wird die Kolonne mit Maische gef√ľllt (Brennraumerweiterung), soll der Stopfen in der Mitte der Kolonne herausgeschraubt werden, um den W√§rmeaustausch zu verbessern.

    2 mal

  7. Deckel

    1. Verschraubung f√ľr das K√ľhlmodul 10.


  8. Verstellbare Spannverschl√ľsse f√ľr unterschiedliche Betriebsweisen. Auch ein Verschlie√üen ohne Kolonne ist mit vorgesehen.

  9. 6 Spannschl√∂sser zur Sicherung des Systems. Diese werden jeweils √ľber die Griffe der √ľbereinander gesteckten T√∂pfe gespannt und gleichm√§√üig gespannt. Zwischen Wasser- und Maischekessel entlasten die Spannschl√∂sser beim Druckaufbau die Spannverschl√ľsse. Hier bleiben die Spannschl√∂sser montiert. Zwischen Maischekessel und Kolonne bzw. zwischen den Kolonnen gew√§hrleisten sie das Festpressen auf die Dichtung, um die Kolonnen beim Maischebrennen mit f√ľllen zu k√∂nnen. Beim Feinbrennen sind sie nicht erforderlich, da hierbei die Kolonnen frei bleiben und nach Spannen der Verschl√ľsse hinreichend abdichten.





Hochleistungs-Gegenstromk√ľhler-Modul. Es ist ein nur geringer Wasserfluss erforderlich, weil das zwischen Rohrseele und Mantel im Gegenstrom zum Destillatfluss flie√üende Wasser eine sehr effektive W√§rmeaufnahmef√§higkeit hat.
Die Temperatur des Abwassers kann in der Endphase bis zu 80¬į C betragen. Kommt es zu k√ľhl oben heraus, ist der Wasserfluss unn√∂tig hoch eingestellt.

    1. ¬ĺ‚Äú-Nippel f√ľr die Verschraubung mit 7.1.
    2. Steigrohr
    3. Fest eingebautes Edelstahl Analogthermometeruhr 0 -120¬† ¬ļC, Genauigkeitsklasse 1 - einfach abzulesen.
    4. Geistrohr.
    5. 1,2 m gewundenes Edelstahl-Doppelrohr.
    6. ¬Ĺ‚Äú-Nippel f√ľr die Verschraubung eines Wasserschlauches f√ľr die K√ľhlwasser-Zuleitung.
    7. ¬Ĺ‚Äú- Nippel f√ľr die Verschraubung eines Wasserschlauches f√ľr die K√ľhlwasser-Ableitung.
    8. Destillatauslauf.




  1. 2 Blindstopfen.
    1. Zum Verschließen des Wassertopfes Ebeim Aufbau der Destille oder zur Entsorgung der Schlämme nach einer Brennsession.
    2. Zum Verschließen des Manometer-Rohres nach der Demontage, um das Wasser im Manometer-Rohr zu halten.

Betrieb der Wasserbad-Destille 

Dieser neuer Typ der Destilliermeister-Serie ist f√ľr Freunde des experimentellen Destillierens. Das Anbrennen von Maische, insbesondere von Obstmaischen mit Restst√§rke, geh√∂rt der Vergangenheit an. Schnaps brennen, insbesondere in der Obstbrennerei, kann jetzt auch in kleinem Ma√üstab ohne Anbrennen der Maische mit einer Druck-Wasserbad-Destille realisiert werden. Diese Druckwasserbad-Destille wird mit einem maximalen Druck des Wasserbadraumes von 0,15 Bar betrieben. Die Temperatur des Wasserbades liegt dann bei etwa 103 ¬įC, so dass die Maische leicht bis zur Siedetemperatur des Wassers aufgeheizt werden k√∂nnte. Tats√§chlich w√ľrde man mit geringerem Druck arbeiten, damit die Destillation langsam abl√§uft und eine ruhige Entmischung der Komponenten gew√§hrleistet ist. Zur Sicherheit √∂ffnet ab 0,15 Bar ein √úberdruck-Ventil, so dass die Temperatur des Wasserbades auf maximal 103 ¬įC¬†beschr√§nkt ist.

F√ľllen und Verschlie√üen

Zu Beginn wird der Wasserkessel durch die √Ėffnung 1.2 mit¬†3,75 Liter destilliertem Wasser gef√ľllt und dann erst einmal der Stopfen 11.1 aufgeschraubt. Zu beachten ist, dass die 2 f√ľr den Zusammenhalt von Wasser- und Maischekessel vorgesehenen Spannschl√∂sser hinreichend fest gespannt sind. Jetzt kann zun√§chst der Maischekessel mit Maische gef√ľllt werden. Dabei ist auf hinreichend Fl√ľssigkeit im Maischekessel zu achten. Die Maische kann jetzt zwar nicht mehr anbrennen, f√ľr eine effektive W√§rmeausbreitung im Kessel ist Fl√ľssigkeit aber vorteilhaft. Wenn man √ľber die Kolonnenb√∂den hinaus f√ľllen m√∂chte (Kolonnen als Destilliertopferweiterung), wird auf den zu 90 % gef√ľllten Maischekessel eine der Kolonnen gesetzt. Dazu st√ľlpt man entweder eine der Dichtungen √ľber den Rand des Maischekessels und setzt dann eine Kolonne auf. Oder, was die Abdichtung verbessert, unten auf die Kolonne wird eine Profildichtung so aufgezogen, dass die kurze Lippe der Dichtung etwa in der Mitte der¬†Wulst unten an der Kolonne verl√§uft.¬†Die lange Lippe verl√§uft unterhalb der Wulst. Die Kolonne wird dann gerade aufgesetzt und gleichm√§√üig festgedr√ľckt.¬†Anschlie√üend muss auf jeder Seite ein Spannschloss (9)¬†√ľber die Griffe von Maischetopf und Kolonne gehakt und gespannt werden. Bei aufgesetzter Kolonne wird nun durch das Kolonnensieb bis maximal 2 cm¬†unter den Rand gef√ľllt.¬†Sollte dabei eine Undichtigkeit auffallen, sind die Spannschl√∂sser etwas nach zu spannen. Da die Kolonne noch etwa 2 cm in den Brenntopf eintaucht, sollten beim Aufsetzen der Kolonne nicht mehr als¬†7 Liter im Maischekessel sein. Das Fassungsverm√∂gen der Destille ist daher nicht die Summe der Volumina aus Brenntopf und Kolonnen 18,5 Liter sondern etwa¬†2,5 Liter weniger.¬†Mit der Kolonne als Brenntopferweiterung¬†hat die Anlage also ein Fassungsvolumen von etwa¬†15,5 Litern. Man muss beim F√ľllen ber√ľcksichtigen, dass die Maische sich bei Erhitzung noch ausdehnt und evtl. auch sch√§umt. Man soll beim F√ľllen also immer unterhalb der maximalen F√ľllmenge liegen. Sollen Siebt√∂pfe¬†als Kolonne betrieben werden, so m√ľssen diese frei bleiben. Unterhalb des Siebbodens¬†der¬†1. Kolonne¬†m√ľssen dann noch mindestens 2 cm zwischen Fl√ľssigkeitsoberfl√§che und Siebboden bleiben,¬†damit die Dampfbildung zwischen Fl√ľssigkeitsoberfl√§che und Sieb noch m√∂glich ist.¬†
Die jeweils obere Kolonne kann je nach Anwendung auch mit Fr√ľchten bzw. Kr√§utern gef√ľllt werden.¬†Wenn Sie nur einmal brennen m√∂chten, also keinen Rohbrand und sp√§teren Feinbrand erstellen m√∂chten, sollten Sie die Kolonnen auf jeden Fall frei lassen, um eine hinreichende Trennleistung f√ľr Vor- Mittel- und Nachlauf zu gew√§hrleisten. Die Verwendung der Spannschl√∂sser zwischen Maischekessel und 1. Kolonne sowie zwischen 1. und 2. Kolonne ist f√ľr diesen Fall nicht erforderlich, weil nach Schlie√üen der Anlage mit den Spannverschl√ľssen das System hinreichend dicht ist. Zum Abschluss wird √ľber den Rand der oberen Kolonne¬†eine Dichtung¬†gest√ľlpt und der Deckel aufgesetzt. Anschlie√üend werden die Edelstahl-Spannverschl√ľsse √ľber den Deckelrand des Brenntopfes gehakt und mit dem Hebel gespannt.
Jetzt k√∂nnen das K√ľhlermodul aufgeschraubt und die Wasserschl√§uche angeschlossen werden. Anschlie√üend werden die Sicherheitsmodule aufgeschraubt; zun√§chst das Modul 2. Das Manometer-Rohr 3.2 wird jetzt, wenn nicht schon geschehen als W√§rmepuffer zum Schutz des Manometers mit etwas Wasser gef√ľllt; dann wird das Modul 3 an 2.5 verschraubt. Das Rohr kann dann flexibel so gedreht werden, dass der Druck bequem abgelesen werden kann.


Dieser Artikel wurde am Saturday, 10. December 2016 im Shop aufgenommen.

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